Behandlung und Therapie

Diagnosemethoden

- Pulsdiagnose

Pulsdiagnose

Die Pulsdiagnose ist eine seit Jahrtausenden bewährte Diagnosemethode. Schon vor ca. 2000 Jahren wurden im Huang-Di-Nei-Jing (Des gelben Kaisers Klassiker der Akupunktur) die ersten Pulsveränderungen erklärt. Nach chinesischer Auffassung besteht über die Jing-Mai (Zwölf Gefäßverläufe) eine direkte Verbindung zu den Zang-Fu (Organen). Veränderungen am Puls, d. h. Frequenz, Qualität etc. können somit wichtige diagnostische Hinweise geben. nach oben

Pulsdiagnose

- Zungendiagnose

Ebenso alt wie die Pulsdiagnose ist die Zungendiagnose. Wie beim Puls auch ist die Zunge nach chinesischer Auffassung über die Jing-Mai (Gefäßverläufe) direkt mit den Zang-Fu (Organen) verbunden. Veränderungen an der Zunge wie Zungenbelag, Zungenform etc. können somit wichtige diagnostische Hinweise liefern. An den Universitäten der Chinesischen Medizin wird keine Therapie ohne Zungen- bzw. Pulsdiagnose durchgeführt! nach oben

- Diagnose durch Riechen

In der Chinesischen Medizin wird auch auf den Geruch des Patienten geachtet. Wie in der Schulmedizin auch bekannt, können bestimmte Ausdunstungen wie z. B. der süße Geruch bei Diabetes melitus oder der leicht harnähnliche Geruch bei Gicht auf Erkrankungen hindeuten. nach oben

- Diagnose durch Hören

Auch das Hören spielt in der CM eine wichtige Rolle. Dabei achtet der Arzt auf bestimmte außergewöhnliche Geräusche und Töne. Hier einige Beispiele: leise Stimme, laute Stimme, stotternde Stimme, leiser Husten, lauter Husten. nach oben

- Diagnose durch Befragen

Das Befragen des Patienten in Form ist nach der Chinesischen Medizin von großer Wichtigkeit. Dabei sollen wichtige Informationen in Bezug auf Vorerkrankungen, jetzige Beschwerden, Gewohnheiten etc. im Detail herausgefiltert werden. nach oben

- weiter zur Chinesischen Arzneimittellehre

Chinesische Kalligrafie: Gaetano Cammilleris chinesischer Name Kang Ming-Li